Saudi Food and Drug Authority

Die Saudi Food and Drug Authority ist eine unabhängige Körperschaft, die direkt dem President of Council of Ministers unterstellt ist. Aufgabe der SFDA ist die Gewährleistung der Sicherheit von Nahrungs- und Arzneimitteln für Menschen und Tiere sowie von biologischen und chemischen Substanzen. Sie reguliert und überwacht diese – importierten oder lokal produizierten – Materialien im gesamten Königreich. Zudem ist die SFDA für das Verbraucherbewusstsein hinsichtlich aller Themen im Rahmen ihrer Agenda verantwortlich.

Herausforderung

Die SFDA wollte die modernsten Technologien nutzen, um die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit von medizinischen Geräten sowie Nahrungs- und Arzneimitteln für die Menschen in Saudi-Arabien zu gewährleisten. Um den Schutz und die Aufrechterhaltung des öffentlichen Gesundheitswesens zu unterstützen, waren eine Datensichtbarkeit in Echtzeit sowie eine integrierte Prozessintelligenz erforderlich, sodass die Inspektoren am Einfuhrhafen die geeigneten Schritte durchführen konnten.

Die Lösung von Appian

Die SFDA stellte ihr nationales Registrierungssystem für medizinische Geräte erstmals auf der Appian Plattform bereit. Das System verfügt über intelligente Prozesse, die das Registrieren der nach Saudi-Arabien importierten medizinischen Geräte erleichtern und Probleme mit den im Königreich befindlichen Geräten nachverfolgen. Aufgrund dieses Erfolgs hat die SFDA ein zweites System für den entsprechenden Umgang mit allen Arznei- und Betäubungsmitteln bereitgestellt.

Das nationale Registrierungssystem für medizinische Geräte verfügt derzeit über mehr als 15.000 aktive Verordnungen und über 80.000 nachverfolgte Produkte. Wenn ein solcher Artikel für den Import nach Saudi-Arabien vorgeschlagen wird, wird ein definiertes und genehmigtes Verordnungsprofil in das System eingegeben. Das System stellt dann einen intelligenten Mustervergleich der Komponenten und Zutaten in Echtzeit an und berücksichtigt hierbei die bereits im Königreich nachverfolgten Befunde. Alle Artikel, die hinsichtlich unerwünschter Nebenwirkungen gekennzeichnet sind, lösen eine Echtzeitwarnung aus. Das System führt den Inspektor am Einfuhrhafen anschließend durch die geeigneten nächsten Schritte, z. B. das Verweigern der Importregistrierung, Anfragen nach zusätzlichen erforderlichen Informationen, die Zusammenarbeit mit einem Experten, um die richtige Entscheidung zu treffen, usw. Das neue System für Betäubungs- und Arzneimittel funktioniert ähnlich.