Piraeus Bank

In den letzten zehn Jahren verursachte die nationale griechische Schuldenkrise enorme Turbulenzen in den Finanzdienstleistungsinstituten des Landes. Während dieser Zeit hat die Piraeus Bank mithilfe einer Reihe strategischer Übernahmen und Fusionen versucht, ihre Präsenz auf dem nationalen Markt zu stärken. Und die Erfolgsbilanz kann sich mit mehr als 20 Akquisitionen und Fusionen in den letzten 20 Jahren durchaus sehen lassen. Damit gelang es der Bank, eine führende Rolle bei der Erholung der griechischen Wirtschaftslage einzunehmen.

Herausforderung

Die Piraeus Bank setzte vor allem auf streng effiziente Abläufe und operative Prozesse mit klarem Fokus auf innovative Strategien, um so dem Land wieder zu Finanzkraft zu verhelfen. Aufgrund der Flut von Übernahmen war die gesamte IT-Infrastruktur der Organisation allerdings isoliert und verteilt, was es schwer machte, die beiden gesteckten Ziele – Effizienz und Innovation – auch wirklich zu erreichen. Die IT-Führung der Piraeus Bank wollte geschäftsentscheidende Aufgaben auf einer zentralisierten Plattform zusammenführen: für eine strukturierte Umgebung und ein hohes Maß an Transparenz, mehr Zusammenarbeit und Flexibilität, um Geschäftsprozesse zu beschleunigen und Arbeitsabläufe zu optimieren, und für die Nutzung vorhandener IT-Assets und die darin enthaltenen Daten, um ein kostspieliges „Rip-&-Replace“-Szenario zu vermeiden.

Die Lösung von Appian

Die Piraeus Bank entschied sich für die Appian Plattform, um ihre Ziele in Hinblick auf Innovation und Effizienz zu erreichen. Bis heute hat die Organisation 14 Anwendungen für mehr als 6.500 aktive Benutzer in unterschiedlichen Geschäftsbereichen implementiert, um wichtige Aktivitäten und strategische Initiativen anzustoßen. Diese Anwendungen umfassen Kernbereiche wie Kundenfragen und -beschwerden, Kundenschutz, Green Banking, Bargeldtransfer, Händlerübernahme, gesetzliches Auftragsmanagement usw. Appian liefert der Organisation einen erheblichen Mehrwert, denn die Bankmitarbeiter haben nun umfassenden Zugriff auf sämtliche Daten, Prozesse, Kollaborationen, Berichte und Dashboards und konnten so ihre Arbeitsabläufe um ein Vielfaches optimieren. Die Bank selbst hat außerdem einen vollständigen Überblick über alle Aktivitäten, um Service-Level-Agreements zu verbessern und durchzusetzen, die im Endeffekt die Qualität der produzierten Arbeit beeinflussen. Durch das Business Activity Monitoring erhält die Bank heute Einblick in detaillierte Daten rund um Key Performance Indicators, wie die Zeit bis zum Abschluss einer Aufgabe, End-to-End-Prozesszykluszeiten, benötigte Überarbeitungen und etliche andere. Diese Daten werden anschließend wieder in Appian eingepflegt, um einen Verbesserungsprozess anzustoßen. Appian verarbeitet diese Daten auch in Berichten für die Executive-Management-Ebene, damit die Führungsetage über die Gesamtperformance der Bank Bescheid weiß.